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10.Jun.2021 - Standesamtliche Hochzeit Checkliste

Standesamtliche Hochzeit: Checkliste für eine entspannte Planung und stressfreie Trauung

Der große Moment ist gekommen und das “Ja, ich will” steht kurz bevor. Wenn das Herz lacht und vor Freude überschäumt, sollten sich Braut und Bräutigam keine Sorgen machen sollen, ob rund um die Eheschließung im Standesamt alles reibungslos ablaufen wird. Mit der richtigen Hochzeitsplanung im Vorfeld können Sie viel unnötigen Stress am Tag der Heirat vermeiden.

Wir haben Brautpaaren im folgenden Artikel für die standesamtliche Hochzeit eine Checkliste mit allen wichtigen Punkten zusammengestellt, mit der nichts mehr schiefgehen kann.
 

 

Standesamt-Checkliste: Schritt für Schritt zur Traum-Zeremonie

Eine standesamtliche Hochzeit geht in vielen Fällen einer kirchlichen oder freien Trauung voraus. Bei anderen Brautpaaren ist sie die einzige Zeremonie, der sich eine Feier im kleinen oder großen Rahmen anschließt. Die Trauung im Standesamt gewährt dabei die staatliche Anerkennung der Ehe: Nur mit dem Einsatz eines geprüften Standesbeamten gilt die Eheschließung als rechtskräftig.

Aufgrund einiger formeller Regelungen in Deutschland sollten Sie jedoch etwas Vorlauf einplanen. Vor allem besondere Wünsche können kurzfristig sonst oft nicht mehr erfüllt werden. Wir begleiten Sie Schritt für Schritt zur standesamtlichen Hochzeit mit unserer Checkliste, mit der an alles gedacht ist.

Schritt 1: Location auswählen

Grundsätzlich ist für Brautpaare eine Trauung bei jedem Standesamt in Deutschland möglich. Die Atmosphäre der standesamtlichen Räumlichkeiten kann jedoch von Ort zu Ort variieren. Sie legen großen Wert auf eine schlichte, romantische, traditionelle oder besonders prächtige Hochzeit im Standesamt? Der erste Punkt Ihrer Checkliste zur standesamtlichen Hochzeit: Recherchieren Sie bereits im Vorfeld, welche Amtsräume Ihren Vorstellungen entsprechen und besuchen Sie Ihre Favoriten persönlich.

Tipp: Auch Außentrauungen in historischen Schlössern, blühenden Parks oder vor wunderschönen Landschaften sind eine attraktive Möglichkeit.

Schritt 2: Unterlagen zusammenstellen

Dem Standesamt müssen Sie verschiedene Unterlagen und Papiere vorlegen, damit die Eheschließung möglich ist. Dazu gehören:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • aktuelle Meldebescheinigung
  • neu erteilte, beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister

Sind nicht beide Partner gebürtig aus Deutschland, ist einer von Ihnen geschieden oder haben Sie Kinder, können weitere Dokumente erforderlich sein - etwa eine Aufenthaltsbescheinigung, Scheidungsurkunde, Geburtsurkunden der Kinder oder eine Einbürgerungsurkunde. Genaue Informationen zu Sonderfällen und Ihrer persönlichen Situation erhalten vorab bei Ihrem zuständigen Standesamt.

Tipp: Legen Sie sich am besten einen gesonderten Ordner für die Unterlagen an, sodass im Laufe der Monate nichts verloren gehen kann.

Schritt 3: Anmeldung beim Standesamt

Als Nächstes folgt der wichtigste Teil Ihrer Checkliste zur standesamtlichen Trauung, damit Ihre Ehe offiziell Gültigkeit besitzt: die Anmeldung. Frühestens 6 Monate vor Ihrem Wunschtermin können Sie Ihre Eheschließung schriftlich anmelden. Dies erfolgt beim zuständigen Standesamt des Bezirkes, in dem einer oder beide Partner ihren Wohnsitz haben - und das unabhängig davon, wo Sie heiraten möchten. Ihr zuständiges Standesamt leitet die Unterlagen an die entsprechende Traustelle für Sie weiter. An dieser Stelle gilt: Nicht zu lange warten, da begehrte Räumlichkeiten schnell ausgebucht sind.

Auch den Termin zur Anmeldung sollten Sie wiederum deutlich im Voraus buchen, um gerade bei Standesämtern in Großstädten nicht von mehrmonatigen Wartezeiten böse überrascht zu werden. Überlegen Sie sich außerdem schon im Voraus, wie die Namenswahl nach der Hochzeit ausfallen soll und wer ggf. den Namen des Ehepartners annehmen möchte.

Tipp: Bei beliebten Hochzeitsdaten mit Schnapszahlen wie beispielsweise dem 12.12.2021 sind häufig auch Reservierungen vor der 6-Monats-Frist auf Nachfrage möglich.

 

Mit welchen Kosten muss man für die standesamtliche Heirat rechnen?

Die exakten Gebühren fallen je nach Standesamt unterschiedlich aus. Für die Anmeldung kalkulieren Sie am besten mit einem Betrag zwischen 40 und 60 Euro. Für das Beantragen von Unterlagen und beglaubigten Kopien können weitere Kosten anfallen. Auch bei Sonderwünschen und Extras wie bestimmten reservierten Terminen, Eheschließungen in einem anderen Standesamt oder dem Spielen von Musik können weitere Kosten entstehen. Stellen Sie sich insgesamt mindestens auf einen niedrigen dreistelligen Betrag ein.

Schritt 4: Ablauf Ihrer persönlichen Trauung abstimmen

Der Ablauf kann je nach Standesamt (und gegen zusätzliche Gebühren) vom Standard abweichen und auf die ganz persönlichen Wünsche angepasst werden. So machen Sie Ihre Hochzeit so einzigartig, wie es Ihre Liebe ist.

Mit dem Standesbeamten klären Sie neben den Formalitäten daher frühzeitig, ob Sie sich etwa ein individuelles Eheversprechen wünschen und ob individuelle Musik während der Zeremonie gespielt werden soll.

Folgende Fragen können Teil Ihrer persönlichen Checkliste zur Hochzeit im Standesamt sein:

  • Wie ist der Ablauf der standesamtlichen Hochzeit?
  • Wie viele Gäste können Platz finden?
  • Inwieweit kann Wunschmusik ausgesucht werden?
  • Ist das Fotografieren bzw. ein Fotograf während der Trauung erlaubt?
  • Können Familienangehörige einige Worte sagen oder ein Gedicht verlesen?
  • Ist ein Sektempfang am oder im Standesamt möglich?
  • Wie sieht das Familienstammbuch aus, das vom Standesamt gestellt würde? (Bei Bedarf kann man ein eigenes am Tag der Heirat mitgebracht werden.)

 

Zwei silberne Trauring liegen auf grün-rosa Blume

 

Schritt 5: Die Feier planen und vorbereiten

Haben Sie die groben Eckdaten wie Termin und Ort für Ihre standesamtliche Trauung im Standesamt festgelegt, können Sie sich nun den Feinheiten widmen. Soll Ihre Heirat nicht in trauter Zweisamkeit stattfinden, erstellen Sie Ihre Gästeliste und versenden Ihre Einladungen ungefähr sechs Monate im Voraus.

Auch Trauzeugen können Sie auf Wunsch ernennen, die am großen Tage ihre Unterschrift setzen und damit die Liebe zwischen Braut und Bräutigam beglaubigen. Dies ist seit 1998 in Deutschland jedoch nicht mehr offiziell verpflichtend.

Für Ihre standesamtliche Hochzeit stehen noch weitere Punkte auf der Checkliste, um die Sie sich ungefähr sechs bis drei Monate vor der Trauung kümmern sollten.

  • Dekoration planen
  • Musik zusammenstellen
  • Fotograf engagieren
  • Brautkleid und Brautaccessoires auswählen
  • Trauringe bestellen und gravieren lassen
  • Sitzplan erstellen
  • Sektempfang / Catering beauftragen
  • Fahrgelegenheiten organisieren
  • Hochzeitsreise buchen

Tipp: Sie brauchen kein Organisationstalent zu besitzen, um auf zauberhafte Weise zu heiraten. Ihre standesamtliche Hochzeit wird mit unserer Checkliste sicher zum Erfolg. Um nicht alles selbst stemmen zu müssen, vertrauen Sie einige Aufgaben zum Beispiel auch Ihren Trauzeugen, Brautjungfern oder Eltern an.

Checkliste für die standesamtliche Hochzeit: Der Tag der Trauung

Legen Sie am besten vor dem Gang ins Standesamt jene Dinge bereit, die Sie ins Standesamt mitnehmen müssen. Dazu gehören etwa:

  • gültige Personalausweise
  • erforderliche Unterlagen
  • Trauringe
  • Taschentücher
  • Make-up zum Nachpudern
  • evtl. Ersatzstrumpfhose

Am Tag der Trauung sind Sie idealerweise eine gute Viertelstunde vor der Eheschließung vor Ort. Für die Länge der Zeremonie lässt sich in der Regel ungefähr eine halbe Stunde einplanen. Der Ablauf ist im Groben bei vielen Standesämtern ähnlich:

  1. Anmeldung vor der Trauung, bei der die Personalien erfasst werden. An dieser Stelle halten Sie Ihre Personalausweise bereit.
  2. Eintritt in das Trauzimmer. Nach Wunsch erfolgt ein festlicher Einzug der Braut mit Musik. Anschließend nehmen die Trauzeugen neben dem Brautpaar Platz, die Gäste dahinter.
  3. Der Standesbeamte hält die Ansprache bzw. Traurede.
  4. Zeit für das Ja-Wort: Die Eheschließung erfolgt nach beidseitiger Bejahung der Partner, dass sie die Ehe miteinander eingehen möchten.
  5. Es folgt der Ringwechsel.
  6. Nach Belieben ist an dieser Stelle ein persönliches Eheversprechen möglich.
  7. Brautkuss: Es folgt der erste Kuss als verheiratetes Paar.
  8. Brautpaar, Trauzeugen und Standesbeamten unterschreiben den Ehebucheintrag. Dieser verbleibt im Standesamt.
  9. Die Unterschrift der Heiratsurkunde wird durch Brautpaar und Standesbeamten vorgenommen. Diese wird zusammen mit dem Familienstammbuch, das man sich vorher aussuchen oder auf Wunsch selbst mitbringen kann, ausgehändigt.
  10. Es ist vollbracht: Nun findet der Auszug des Brautpaars mit Konfetti, Blüten oder Glitzer statt. Reis ist bei den meisten Standesämtern untersagt. Falls gewünscht, gibt es einen Sektempfang.
  11. Insofern weitere Feierlichkeiten am selben Tag vorgesehen sind, fahren Brautpaar und Gäste zur nächsten Location.

Tipp: Für die Organisation am Tag der Hochzeit beauftragen Sie am besten Trauzeugen, Brautjungfern oder eine anderweitige Person Ihres Vertrauens. Diese nimmt die Gäste in Empfang und schaut, dass alles so verläuft, wie es von Ihnen geplant wurde. Gehen Sie dafür im Vorfeld zur standesamtlichen Hochzeit Ihre Checkliste gemeinsam durch.

 

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